Viele Gelegenheiten für fairen Handel

Fairtrade Steuerungsgruppe
Die Fairtrade-Steuerungsgruppe Gütersloh empfiehlt den Kauf von „fairen Produkten“ wie z.B. Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Rosen, Textilien, exotische Säfte und vieles mehr (hinten von links): Rainer Westphal (attac), Klaus Meyer-Jösting (Kirchenkreis Gütersloh), Gisela Kuhlmann,(Stadt Gütersloh) Maik Schrey (Ev. Kirche, MÖWe), Ludger Klein-Ridder (Solarenergieförderverein), (vorn von links): Lore Verleger (MÖWe), Marianne Tilch (attac), Elke Baumann (Ev. Kirchengemeinde), Ralf Engelbrecht-Schreiner (MÖWe))

Die bunt gemischte Gruppe aus Vertretern der Evangelischen und Katholischen Kirche, der Bürgerinitiative attac, dem Solarenergieförderverein der Anne-Frank-Schule und des Gütersloh Marketings plant mit Unterstützung der Umweltberaterin Gisela Kuhlmann mehrere Aktionen.

Ludger Klein-Ridder
Ludger Klein-Ridder, Mitglied der Steuerungsgruppe „Fair-Trade-Town“: "Ich kaufe Fairtrade-Produkte, weil ich Verantwortung für die "Eine Welt" empfinde."Zum einen gibt es bereits ein Faltblatt, das darüber informiert, was jeder einzelne für die Fairtrade-Stadt tun kann, indem er Fairtrade-Produkte verwendet. Zum anderen will die Gruppe mit Infoständen und Vorträgen Impulse geben. Auch jedes Unternehmen kann etwas tun, indem die Produktpalette in der Kantine erweitert wird. Wünschenswert sind auch Projekte, die mit Kindern und Jugendlichen zu diesem Thema durchgeführt werden.

„Neben den Klassikern wie Kaffee, Tee, Orangensaft, Kakao und Schokolade werden mittlerweile auch weitere Produkte wie Wein, Reis oder auch Sportartikel oder Schmuck angeboten, die fair gehandelt werden“, sagt Gisela Kuhlmann. Einige Importeure wie GEPA und EL PUENTE stehen in direktem Kontakt mit den Produzenten und vertreiben deren Produkte über eigene Geschäfte wie zum Beispiel Weltläden.

Ziel der Fairtrade-Town-Kampagne ist es, die unterschiedlichen Gütersloher Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft vor Ort für ein gemeinsames Handeln zu gewinnen und ein Zeichen gegen die Armut in der Dritten Welt und für eine gerechtere Gestaltung des Welthandels zu setzen. Fair Trade in Gütersloh soll Menschen zusammenbringen.

Die Faltblätter zur „Fairtrade-Stadt - Gütersloh auf dem Weg zum Titel“ liegen im Rathaus und dem Nebengebäude Eickhoffstraße 33 aus.