Regionale Betroffenheit - Erfahrungsaustausch zur Konversion
Reger Austausch im Gütersloher Rathaus: Von der Konversion betroffene Kommunen wollen ihre Kräfte bündeln.
Ob Abzug der Briten oder Verkleinerung der Bundeswehrstandorte, alle Kommunen stehen letztlich denselben Herausforderungen gegenüber. Zu den gemeinsamen Fragestellungen gehören zum Beispiel: Was soll mit den Flächen geschehen? Wie ist mit den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen umzugehen? Welche – auch finanzielle – Unterstützung, insbesondere durch Bund und Land, ist möglich? Wie soll der Prozess der Konversion konkret gestaltet werden? Diese Gemeinsamkeiten zu betonen, die Kräfte zu bündeln und die regionale Betrachtung in den Fokus zu rücken, waren Motive für die Initiative der Regierungspräsidentin für das Zusammentreffen.
Als beispielhaft für einen erfolgreichen Prozessauftakt gilt der Weg der Stadt Gütersloh. Bürgermeisterin Maria Unger stellte daher die bisherige Verfahrensweise dar und unterstrich sowohl die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Landesentwicklungsgesellschaft NRW.URBAN als auch die Unterstützung durch die Regierungspräsidentin. Franz Meiers, Geschäftsführer der NRW.URBAN, erläuterte die wichtigen Eckpunkte des Konversionsprozesses und bot weitere Unterstützung durch das Land in Form der Zusammenarbeit mit NRW.URBAN an.
Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf aus Augustdorf, Bürgermeister Alexander Fischer aus Höxter und Beigeordneter Klaus-Georg Erzigkeit aus Minden steuerten wichtige Informationen bei und berichteten von ihren Konversionserfahrungen. Einigkeit bestand bei allen Teilnehmern darin, auch wenn man im Detail unterschiedlich betroffen ist, die Herausforderungen möglichst gemeinsam anzugehen und die kommunalen Interessen zu bündeln.

